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Ein Stück Welt von morgen

Wir sind als gemeinnütziger Verein: „Ökumenischer Arbeitskreis Dritte Welt Pfullendorf e. V.“ organisiert.

Dieser Arbeitskreis wurde vor über dreißig Jahren von Mitgliedern der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden in Pfullendorf gegründet und versteht seine Arbeit überkonfessionell.

Wir sind eine Gruppe von über 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Die Not und scheinbar ausweglose Situation zahlloser Menschen in Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ betrifft uns, denn oft genug sind ungerechte Handelsbedingungen Ursache dieser Not.

Daher engagieren wir uns im Fairen Handel, um vor allem kleinbäuerlichen Kooperativen und Handwerksbetrieben faire Chancen zu eröffnen.

Helfen Sie uns helfen

Unterstützen Sie uns mit einer Spende oder Ihrer Mitgliedschaft im “ÖKUMENISCHEN ARBEITSKREIS DRITTE WELT”.

Mehr noch, kaufen Sie fair gehandelte Ware. z.B. bei uns im Weltladen.

Öffnungszeiten:

Mo bis Sa:                   9 Uhr bis 12 Uhr
Mo, Di, Do und Fr:     15 Uhr bis 18 Uhr

 

Wir verkaufen fair gehandelte Produkte, meist in Bio-Qualität.

Weltladen Pfullendorf

Wir bieten in Pfullendorf Bildungs- und Informationsveranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Wir unterstützen

  • Schul- und Krankenhausprojekte in Burkina Faso
  • Ein Zuckerprojekt auf den Philippinen
  • Eine Landkaufinitiative für Rooibush-Bauern in Südafrika
  • Waisenhausprojekte in Indien, auf den Philippinen und in Honduras

Dabei ist uns wichtig, dass persönliche Beziehungen zu diesen Projekten bestehen.

Kaffee

Schmuck

Wein

Aktuelles

Festakt zu 40 Jahre Fairer Handel in Pfullendorf

Bürgermeister Ralph Gerster zeigte sich beeindruckt von der außerordentlichen Arbeit, die im Weltladen Pfullendorf geleistet wird. Derzeit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen ehrenamtlich dafür, dass Fairer Handel zu verlässlichen Ladenöffnungszeiten in der Innenstadt geschieht.

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums, hatte das Team des Weltladens am 8. Mai 2026 zu einem Festakt in das Kolpinghaus eingeladen, zahlreiche Gäste - ehemalige Mitarbeiterinnen, Vertreter benachbarter Weltläden, Vereinsmitglieder, Unterstützer und die Pfarrer Martinho Dias Mertola und Sebastian Degen - waren der Einladung gefolgt.

Gundela Billmann lud in ihrer Eröffnungsrede zu einer kleinen Zeitreise ein, um die politische und gesellschaftliche Lage der 80er Jahre vor Augen zu führen. Ein kleiner, eindrücklicher Film, zusammengestellt von Klaus Harter, benannte die Themen, die damals Menschen bewegten und heute weiterhin aktuell sind: Klimawandel, ausbeuterische Handelsstrukturen, Erderwärmung, Dürre- und Hungerkatastrophen. Damals entwickelte sich ein breites bürgerschaftliches Engagement, um ein Umdenken und neue Handelsweisen zu finden. Die Idee des Fairen Handels hat hier ihren Ursprung. Was ursprünglich argwöhnisch beäugt oder belächelt wurde, hat sich längst zu einem Erfolgsrezept erwiesen. Fairer Handel fruchtet, war die Botschaft des Abends. In Pfullendorf gleich auf zwei Weisen, einmal garantiert der Verkauf jedes fair gehandelten Produkts faire Bezahlung für Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden, zum anderen kann das Team des Weltladens mit dem Erlös der Vereins- und Ladenarbeit jedes Jahr beträchtliche Summen an Hilfsprojekte schicken. Tina Klaiber zeigte einen kurzen Film aus Burkina Faso, wo eine Entbindungs- und Krankenstation mit Geldern aus Pfullendorf aufgebaut werden konnte, Heiner Nickles berichtete mit eindrücklichen Bildern über eine Nähschule in Varanasi, wo Frauen die Möglichkeit erhalten, eigenes Geld zu verdienen, und Martin Reichle berichtete von der Arbeit Rudi Reitingers in El Salvador, wo alte Menschen und Jugendliche Hilfe und Unterstützung erfahren. Hermann Billmann erwähnte, dass man in all den 40 Jahren rund 180.000 Euro an Hilfszahlungen habe leisten können.

In einem Grußwort dankte Bürgermeister Gerster dem Team des Weltladens und überreichte stellvertretend Melanie Zoller und Gundela Billmann einen Geschenkkorb, in dem sich auch ein Gutschein für eine Stadtführung für das Ladenteam befand. Die beiden Pfarrer, Dias Mertola und Degen traten in einen kurzweiligen Dialog zum Thema 40 Jahre und überbrachten zu Glück- und Segenswünschen auch je einen Scheck über 400.- Euro. Eine Videobotschaft von Martin Lang, Fairhandelsberater beim Dachverband Entwicklungspolitik BW, zudem langjähriger Freund und Unterstützer des Pfullendorfer Ladens, beglückwünschte auch die Stadt Pfullendorf für das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, da könne sich Pfullendorf glücklich schätzen! Melanie Zoller bedankte abschließend bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben und lud zu einem Buffet samt Umtrunk ein. Sie hob noch einmal hervor, dass die schönsten Geburtstagsgeschenke noch mehr Kunden im Weltladen und weitere Mitglieder im Verein wären. Musikalisch wurde der Abend sehr professionell von Gertrud Bux-Eckhoff an der Flöte und Karl Mehl am Klavier begleitet.


Jahreshauptversammlung 2026

Auf ein erfolgreiches Jahr 2025 konnten die Vorsitzenden Gundela Billmann und Melanie Zoller im Rahmen der Hauptversammlung des Vereins „Ökumenischer Arbeitskreis Dritte Welt Pfullendorf e.V.“ zurückblicken.

Neben der Vereinsarbeit, die vor allem den Betrieb des Weltladens trägt, konnten wieder erfreuliche Spenden an Projektpartner überwiesen werden. Insgesamt 8.000 Euro gingen anteilig nach Indien (Kutumb - Familie für Benares), Burkina Faso (Pro Burkinabe´, Initiative Burkina Faso) und nach El Salvador (Jugend- und Altenhilfe Rudi Reitiger).

Darüberhinaus waren die Mitarbeiterinnen nicht nur aktiv in der täglichen Arbeit im Weltladen, sondern setzten sich immer wieder ein, die Idee des Fairen Handels weiterhin in die Öffentlichkeit zu tragen. Dies geschah bei mehreren Führungen von Schulklassen, auch einer Kindergartengruppe und bei Einsätzen an den verkaufsoffenen Sonntagen.

Melanie Zoller dankte allen Aktiven für ihre verlässliche Mitarbeit und überreichte eine besondere Dankeskarte, die anlässlich des 40jährigen Bestehens des Weltladen, den Wert jedes Engagements hervorhob und ehrte.

Brigitte Käsler, als Kassiererin des Vereins und Martha Vielweib, als Kassiererin des Ladens, legten beide einen lückenlosen Kassenbericht vor, der wieder Spenden für das Jahr 2026 ermöglicht. 6.000 Euro werden den Hilfsmaßnahmen in Indien, Burkina Faso und El Salvador zur Verfügung gestellt.

Hermann Billmann ließ mit einer Powerpoint Präsentation das Vereinsjahr 2025 Revue passieren und gab einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten.

Da ist als besonderes Ereignis ein Festakt, am 8. Mai zum 40 jährigen Vereins- und Ladenjubiläum geplant, zu dem bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen.

Mit einem Umtrunk, Brot und neuen Aufstrichen als dem Weltladen endete der Abend.


40 Jahre Weltladen Pfullendorf

Großer Jubiläumsgottesdienst am Misereor Sonntag in St.Jakobus

Unter dem Motto „Liebe sei Tat - hier fängt Zukunft an“ steht die diesjährige Fastenaktion von Misereor. Ein Motto, das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pfullendorfer Weltladens direkt aus der Seele spricht, fasst es doch Motivation und Hoffnung auf Veränderung zu mehr Gerechtigkeit einfach und prägnant zusammen.

So war es nur folgerichtig, das 40jährige Weltladenjubiläum mit einem eindrücklichen ökumenischen Gottesdienst am Misereor Sonntag zu begehen. Pfarrer Hermann Billmann gab gleich zu Beginn mit seinen Gedanken zu Misereor, was übersetzt "ich erbarme mich" bedeutet, die Richtung vor.

Sybille Konstanzer zeigte mit ihrer Bildbetrachtung des Misereor Hungertuchs, dass Menschen aller Nationen auf dieser Erde unweigerlich miteinander verbunden sind. Pfarrer Karl Mehl führte in seiner Predigt einprägsam vor Augen, dass Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Fairness gegenüber Mensch und Natur Richtung und Ziel christlichen Handelns sein muss.

Musikalisch bereicherten die Bläser des evangelischen Posaunenchors und Jan Öxle an der Orgel den Gottesdienst. Mitarbeiterinnen des Weltladens vertieften mit ihren Texten und Fürbitten das Anliegen und die Notwendigkeit des Fairen Handels.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zu einem bio-fairen Mittagstisch ins Kolpinghaus eingeladen. Über 100 Gäste folgten der Einladung und genossen ein Ananas-Mango-Curry, sowie ein Linsen-Dal und zum Nachtisch eine Tasse Linzgau Bohne mit Zopfbrot. Das Team des Cafe´Moccafloor hat mit Zutaten aus dem Weltladen gekocht, und großes Lob erhalten.

Ein besonderer Tischkicker, der Fair Play und Fair Trade zusammenbringt, konnte bespielt werden, für alle Kickerfreunde steht der Tischkicker nun im Weltladen - es darf jederzeit gespielt werden! 

Gundela Billmann, Bilder: Michael Zoller


Das Jubiläums-Rezept: Ananas–Mango– Curry

(Menge reicht für 4 bis 5 Personen)

Das bio-faire Mittagessen hat so gut gemundet, dass viele das Rezept haben wollten. Daher veröffentlichen wir hier, um es Vielen zu ermöglichen, es nachzukochen:

  • Früchte von je einem Päckchen getrockneter Ananas und Mangos (zuckerfrei) in mundgerechte Stücke schneiden (geht am besten mit einer Schere) in ¼ l Weißwein einweichen. (ca 20 Min.)
  • 1 Zwiebel klein schneiden und in Kokosöl anbraten
  • reichlich Curry (mittelscharf) mitbraten
  • dann die eingeweichten Früchte, 1 bis 2 Stangen Lauch (in Ringe geschnitten) und entweder Weißwein oder Gemüsebrühe zufügen
  • alles 15 Min. köcheln lassen
  • mit 400 ml Kokosmilch abbinden
  • mit Salz, Pfeffer oder Gemüsebrühe abschmecken

das Curry schmeckt gut zu Reis, mit gerösteten Cashewkernen servieren

(Cashew – Bruch trocken in einer Pfanne rösten)

Alle Zutaten, außer dem Lauch und der Zwiebel, gibt es im Weltladen Pfullendorf: fair und bio! Gutes Gelingen und guten Appetit


Linzgau Bohne im neuen Design

Seit 17 Jahren bietet der Weltladen Pfullendorf mit dem Städtekaffee „Linzgau Bohne“ fairen Kaffeegenuss auf höchstem Niveau.

Viele trinken gerne Kaffee, für manche ist ein Frühstück ohne Kaffee kaum denkbar, da wird schnell vergessen, unter welch unfairen Bedingungen der Großteil des weltweiten Kaffees produziert wird.

Das Team des Weltladens in Pfullendorf will dagegen ein Zeichen setzen: Wir Pfullendorfer, beheimatet im Oberen Linzgau, trinken die Linzgau Bohne, uns ist wichtig, dass unser Kaffeegenuss nicht auf Ausbeutung und Ungerechtigkeit basiert!

Und viele machen mit: Die Kirchengemeinden, Arztpraxen, Lehrerkollegien, zahlreiche Haushalte genießen die Linzgau Bohne!

Nun hat sie ein neues Outfit bekommen, dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Pfullendorf wurde ein neues, ansprechendes Etikett entworfen, mit dessen Hilfe sicher neue Freundinnen und Freunde dieses Städtekaffees gewonnen werden.

Die Linzgaubohne wird als ‚ganze Bohne‘, ‚gemahlen‘ und als ‚Espresso‘, wie auch ‚entkoffeiniert‘ angeboten.


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